Den Zeitplan bestimmen nicht Sie
| Datum | Was Atlassian angekündigt hat |
|---|---|
| 30. März 2026 | Neukunden können keine Data-Center-Subscriptions und keine Data-Center-Marketplace-Apps mehr kaufen. |
| 30. März 2028 | Bestandskunden können keine neuen Data-Center-Marketplace-Apps mehr kaufen und bestehende Lizenzen nicht mehr erweitern. |
| 28. März 2029 | Data-Center-Subscriptions und die zugehörigen Marketplace-Apps laufen ab. Diese Umgebungen werden read-only. |
Jede Security-App für Jira Data Center auf dem Atlassian Marketplace läuft mit der Plattform ab. Sensitive Data Scanner ist keine Marketplace-App. Er läuft neben Jira statt darin - weder die Kauffrist noch das Ablaufdatum gelten für ihn.
Warum von ausserhalb Jiras scannen
Nichts zu installieren, nichts zusätzlich zu migrieren
Eine App, die Sie in die Instanz installieren, die Sie gerade migrieren wollen, ist eine App mehr in Ihrem Kompatibilitäts-Assessment und ein Change Request mehr. Hier kommt zu beidem nichts dazu. Der Scanner spricht über die REST API mit Jira, mit einem Service-Account, der «Browse Projects» hat und sonst nichts.
Er kann nicht verändern, was er prüft
Der Scanner führt keinerlei Schreibzugriffe aus - keine Änderungen, keine Kommentare, keine Löschungen, keine Redaktion, keine Feld-Updates. Er installiert kein Plugin und berührt die Jira-Datenbank nie. Das Werkzeug, das Ihre Funde erzeugt hat, hatte keine Möglichkeit, das System zu verändern, aus dem sie stammen.
Er überdauert die Instanz
Funde, Prüfentscheide und der Audit-Trail liegen in Ihrer eigenen Datenbank, ausserhalb Jiras und unter Ihrer eigenen Backup-Policy. Sie verschwinden nicht, wenn die Data-Center-Instanz abgeschaltet wird.
Gebaut, damit die Funde einer Prüfung standhalten
Rohwerte werden nie gespeichert, exportiert oder angezeigt
Ein Fund hält zwei Dinge fest: einen geschlüsselten HMAC-SHA256-Fingerabdruck, der denselben Wert über Scans hinweg wiedererkennt, und einen Fundort. Einen Ausschnitt gibt es nicht - weder einen maskierten noch einen gekürzten. Nichts, was aus dem Trefferwert abgeleitet ist, wird in die Datenbank, in ein Log, in einen Export oder auf den Bildschirm geschrieben. Um den Wert zu lesen, folgen Sie dem Link nach Jira, wo er ohnehin liegt.
Schweizer Identifikatoren - geprüft, nicht geraten
AHV/AVS-Nummern brauchen das Präfix 756 und eine gültige EAN-13-Prüfziffer. QR-Referenzen müssen die rekursive Modulo-10-Prüfung bestehen. QR-IBANs brauchen eine QR-IID im reservierten Bereich. Ein Wert, der seine Prüfziffer nicht besteht, wird verworfen und wird nie zu einem Fund - damit der Bericht, den Sie weitergeben, kurz genug bleibt, um ihn abzuarbeiten.
In Anhänge hinein, mit benannten Lücken
Die Erkennungsregeln lesen den Text in PDF, Word, Excel, PowerPoint, OpenDocument, E-Mails und einer Archivebene. Das Format wird aus den Datei-Bytes bestimmt, nie aus dem Media-Type, den Jira meldet - ein falsch deklarierter Upload wird also trotzdem gelesen. Extrahierter Text bleibt im Arbeitsspeicher und wird verworfen, sobald die Regeln darüber gelaufen sind.
Jede wesentliche Aktion wird protokolliert
Konfigurationsänderungen, Verbindungsänderungen, Lizenz-Uploads, Scan-Starts, Prüfentscheide, Unterdrückungen, Regeländerungen und Rollbacks, Exporte und Report-Läufe - jeweils mit Akteur, Zeitstempel, Ziel und bereinigten Metadaten. Audit-Einträge lassen sich über die Oberfläche nicht bearbeiten.
Läuft in einem Netz ohne Internet
Ein Docker-Container in Ihrer Infrastruktur, Anmeldung über Ihren eigenen Keycloak- oder OIDC-Provider, Lizenzvalidierung gegen einen in die Anwendung kompilierten Public Key. Kein Phone-Home, keine Telemetrie, kein externer KI-Dienst. Die einzigen ausgehenden Verbindungen gehen zu Ihrem Jira, Ihrem Identity Provider, Ihrer Datenbank und Ihrem SMTP-Server.
Wiederholbar, kein einmaliges Skript
Unveränderliche Scan-Konfigurationen, Läufe nach Cron-Zeitplan, Pausieren und Fortsetzen, und eigene Regex-Regeln, die vor dem Scharfschalten getestet werden. Funde werden über Scans hinweg fortgeschrieben - ein einmal getroffener Entscheid bleibt bestehen, und der zweite Scan zeigt Ihnen, was sich geändert hat.
So funktioniert es
1. Verbinden
Richten Sie den Container mit einem Service-Account mit «Browse Projects» auf Ihr Jira Data Center aus. Ein Verbindungstest prüft Erreichbarkeit, Version und Berechtigungen, bevor irgendetwas gelesen wird.
2. Scannen
Wählen Sie Projekte, Felder, Kommentare und optional Anhänge, setzen Sie Performance-Limits, damit Jira reaktionsfähig bleibt, und starten Sie einen rein lesenden Lauf. Pausieren und fortsetzen, wann immer Sie die Kapazität zurückbrauchen.
3. Prüfen und belegen
Arbeiten Sie die Funde durch, stufen Sie sie ein oder unterdrücken Sie sie mit festgehaltener Begründung, und exportieren Sie das Ergebnis. Was bleibt, ist ein geprüfter Nachweis darüber, was in der Instanz lag und wie Sie darüber entschieden haben.
Was er nicht tut
Ein Scanner, der seine blinden Flecken verschweigt, ist schlechter als einer, der sie benennt. Dies sind die aktuellen Grenzen, in denselben Worten wie in der Dokumentation.
- Kein OCR. Text in Screenshots, Bildern und gescannten PDFs ohne Textebene wird nicht gelesen. Bild-Anhänge werden als nicht unterstütztes Format gemeldet statt stillschweigend übergangen, und der Dateiname jedes Anhangs wird ohnehin gegen die Regeln geprüft.
- Keine Bereinigung. Der Scanner ändert, schwärzt und löscht nichts in Jira. Genau darum geht es - und es bedeutet, dass die Bereinigung bei Ihnen liegt.
- Archive werden eine Ebene tief geöffnet. Ein ZIP in einem ZIP wird nicht geöffnet; der Rest dieses Archivs wird trotzdem gescannt statt verworfen.
- Übersprungene Anhänge werden getrennt von Fehlern gezählt, mit einem dokumentierten Grund je Kategorie - nicht unterstützt, verschlüsselt, zu gross, defekt, Zeitüberschreitung oder während des Scans gelöscht. Ein Scan, der Anhänge überspringt, gilt trotzdem als abgeschlossen.
- Nur Jira Data Center und Server. Es gibt keinen Jira-Cloud-Konnektor.
Sehen Sie einen echten Scan, bevor Sie mit uns sprechen
Die Self-Service-Evaluation läuft fünf Tage und scannt bis zu 1'000 Issues pro Lauf, ohne Anhangsinhalte zu lesen. Sie ist self-hosted - wir sehen Ihre Instanz nicht, Ihre Funde nicht, und auch nicht, dass Sie es ausprobiert haben.